Was bedeutet es, eine Reportagefotografin zu sein

Die Reportagefotografie ist ein wesentlicher Schwerpunkt meiner Arbeit, der mir viel Spaß macht. Mit dem begleitenden Fotografieren von verschiedenen Ereignissen und Veranstaltungen habe ich im Jahr 2010 meine freiberufliche Tätigkeit als Fotografin begonnen. Die Fotoreportage ist meiner Meinung nach die beste Schule für Anfänger, da hierbei Schnelligkeit und Wachsamkeit sehr wichtig sind und man sein fotografisches Auge schult.

 

Durch die Reportagefotografie lernt man die Welt mit anderen Augen und aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Ein Reportagenfotograf muss unglaublich vieles voraussehen und braucht daher viel Menschenkenntnis, die sich mit der Zeit entwickelt kommt. Ein erfahrender Reportagefotograf sieht Situationen, die normalerweise keiner bemerkt – oder erst, wenn es schon zu spät ist. Zugleich sollte sich der Reportagefotograf nicht oder nur minimal in das Geschehen einmischen.

 

Ich finde diese Art der Fotografie besonders spannend. Seit ein paar Jahren wohne und fotografiere ich in Sachsen. In diesem Beitrag möchte ich euch jedoch einige Fotos von Reportagen aus meiner Heimat Russland zeigen, wo ich für eine Zeitung gearbeitet habe. Ich hoffe, dass euch die Bilder interessieren, auch wenn sie für den ein oder anderen vielleicht etwas exotisch wirken.